Pedro Cabrita Reis (Portugal)

Lissabon, 1956

The Passage of the Hours

Ein Hinweis auf eine Ruine aus der Vergangenheit und einen vor kurzem entstandenen Überrest einer Konfliktsituation.

Diese Skulptur auf der Grenze zwischen Architektur und Kunst schließt eng an die Entwicklung an, die Cabrita Reis’ Werk sowohl inhaltlich, als auch im Hinblick auf das verwendete Material durchlaufen hat. Konstruktion und Dekonstruktion gehen ineinander über.

Der Künstler hat in enger Rücksprache mit dem Museum ein neues Werk mit dem Titel The Passage of the Hours – eine 8 x 8 x 24 m große Konstruktion aus Stahl, Backstein, Glas und TL-Röhren – geschaffen.

Reis’ Werk erinnert an eine Ruine aus der Vergangenheit und verweist gleichzeitig auf einen erst vor kurzem entstanden Überrest einer Konfliktsituation. Es ist eine „erhabene Störung”, wie der Titel eines anderen seiner Werke lautet. Der Künstler bezeichnet seine Plastik als eine Kirche ohne Religion, was irgendwie zutrifft, da die Wände wirklich ein wenig den Mauerstreben einer mittelalterlichen Kirche gleichen. Die TL-Röhren sind ein integraler Bestandteil des Werks und brennen durchgehend Tag und Nacht.

Das Werk nimmt eine prominente Stellung im Park ein und bildet mit dem nahegelegenen Krankenhaus im Hintergrund eine schöne Einheit, was Reis sicher beabsichtigt hat, da er nicht nur als Bildhauer, sondern auch als Maler, Fotograf und Filmemacher arbeitet. Auch Werke aus Keramik finden sich in seinem vielseitigen Oeuvre.

Mit Unterstützung der Middelheim Promotors.

Standort

Nummer 51 auf dem Grundriss

Beschreibung

  • The Passage of the Hours
  • 2004
  • H. 800 cm x B. 2400 cm x T. 800 cm
  • Glas, Aluminium, Backstein, Eisen, Zement, TL-Röhren
  • MIT.B.507