Joachim Bandau (Deutschland)

Köln, 1936

Fragment

Bandau möchte mit diesem Werk vor allem die Art und Weise des Wahrnehmens untersuchen.

Joachim Bandau hat in den 1970er Jahren die Thematik des Bunkers – zuerst in Form von Zeichnungen und später dann auch dreidimensional – untersucht. Dieses Werk besteht aus drei komplementären Säulen, die ineinandergeschoben werden können und dann zusammen eine einzige massive Säule bilden.

Inwieweit ist es möglich, innere Strukturen wahrzunehmen? Inwieweit sind diese Strukturen lesbar? Gegensätze wie: innen und außen, wegnehmen und ausfüllen, vervollständigen und trennen, spielen bei diesem Werk die Hauptrolle. Das Werk hat eine konstruktive Form, erweckt aber auch Assoziationen mit Türmen und Wolkenkratzern.

Standort

Nummer 40 auf dem Grundriss

Beschreibung

  • Fragment
  • 1991-1992
  • H. 270 cm x B. 250 cm x T. 80 cm
  • Gusseisen
  • MIT.B.468