Jean Arp (Frankreich)

Straatsburg, 1887 – Bazel, 1966

Schalenbaum

Arp verhält sich zur kunst wie eine pflanze, die früchte hervorbringt.

Die idee der „frucht” hat in arps werk eine essentielle bedeutung. Diese aus drei „schalen” bestehende komposition bildet eine synthese aus geometrischen und organischen, natürlichen und bewusst konstruierten und gesteuerten, sowie zufällig und rational durchdachten aspekten.

Die drei schalen bilden einen „schalenbaum”, in dem jeder bestandteil gesondert besteht, aber vor allem zum größeren ganzen beiträgt, das die summe der einzelnen bestandteile übersteigt.

Die skulpturen von jean arp erwecken den eindruck, als seien sie organisch gewachsen. Gerade linien kommen kaum vor, deshalb wirken die werke wie das ergebnis einer natürlichen entwicklung: das eine geht aus dem anderen hervor.

Die form ist somit grundsätzlich natürlich. Jean arp, der aufgrund seiner doppelten französischen-deutschen nationalität auch unter dem namen hans arp bekannt ist, ist ein sehr bedeutender vertreter der modernen kunst. Er unterhielt enge kontakte zu zeitgenossen und geistesverwandten künstlern wie max ernst, piet mondriaan, paul klee, wassily kandinsky und anderen mitgliedern von „der blaue reiter”. Hans arp war mitbegründer des dadaismus und machte sich nicht nur als bildender künstler, sondern auch als lyriker einen namen.

Standort

Nummer 8 auf dem grundriss

Beschreibung

  • Schalenbaum
  • 1947- 1954
  • H. 100 cm x b. 46 cm x t. 46 cm
  • Bronze