Emile- Antoine Bourdelle (Frankreich)

Montauban, 1861- Le Vésinet, 1929

Herakles der bogenschütze

Bourdelle, ein zeitgenosse und mitarbeiter rodins, war fasziniert von der griechischen mythologie.

Bei dieser skulptur handelt es sich um die wohl bekannteste arbeit bourdelles. Sie hat ihm ruhm und einige monumentale aufträge eingebracht. In der mythologischen geschichte „herakles als bogenschütze” muss der griechische held die stymphalischen vögel töten. Er erhielt diese aufgabe im rahmen der 12 arbeiten, die ihm von könig eurystheus aufgetragen wurden.

Der gespannte bogen und herakles haltung strahlen eine enorme kraft aus, die sich auf die gesamte umgebung überträgt. Der bogenschütze schießt nicht nur einen pfeil ab, sondern scheint an etwas größeres zu denken. Er bündelt buchstäblich die physischen kräfte der umgebung, zieht sie an und stößt sie wieder ab.

Bourdelle übte einen starken einfluss auf die kunstgeschichte aus. Zu seinen schülern gehörten u. A. Germaine richier und alberto giacometti. Nach seinem tod wurde sein atelier in paris zu einem schönen museum umgebaut.

Standort

Nummer 6 auf dem grundriss

Beschreibung

  • Herakles der bogenschütze
  • 1909
  • H. 249 cm x b. 242 cm x t. 133 cm
  • Bronze
  • Mit.b.027