Carl Milles (Schweden)

Lagga, 1875 - Stockholm, 1955

Pegasus

Carl milles’ stil erinnert an den klassizismus und führte zu prächtigen statuen wie u. A. „pegasus”.

Milles kam in jungen jahren nach paris und wurde dort stark von rodin beeinflusst. Er entwickelte sich zu einem gefragten und international anerkannten bildhauer. Sein ruhm reichte von seinem heimatland schweden bis in die vereinigten staaten, wo er zahlreiche werke für den öffentlichen raum schuf.

Carl milles beschäftigte sich oft mit mythologischen themen und stellte auch die geschichte von pegasus mehrmals dar. Der antike held bellerophon wollte nach zahlreichen heldentaten mit dem pferd pegasus in den olymp fliegen. Die götter waren darüber so erzürnt, dass sie dafür sorgten, dass sein pferd ihn abwarf und er in einen dornbusch stürzte. Pegasus erhielt als sternbild einen platz am himmel. Milles hatte eine vorliebe für dieses motiv. Es sah darin ein symbol des menschlichen strebens nach dem unmöglichen, bei dem der mensch immer wieder an seine grenzen stößt. Mit seinen werken hat er den geschichten der alten griechen über die hybris – den hochmut – gestalt verliehen. Die einzigartigen kompositionen aus menschen und tieren erwecken oft den eindruck zu schweben.

Der park millesgarden in schweden ist der bildhauerkunst und insbesondere den werken von carl milles gewidmet.

Standort

Nummer 16 auf dem grundriss

Beschreibung

  • Pegasus
  • 1949
  • H. 250 cm x b. 336 cm x t. 140 cm
  • Bronze
  • Mit.b.018