Camiel Van Breedam (Belgien)

Boom, 1936

Sonnenwagen

Fasziniert von dem verhältnis zwischen endlich und unendlich, zwischen innen und außen.

Bei dieser assemblage handelt es sich um einigartiges exemplar und ein gutes beispiel von van breedams kunst. Er möchte dem zyklischen lauf des lebens gestalt verleihen und den betrachter mit einbeziehen. Oft wird dabei eine unerwartete poetische qualität freigesetzt.

Camiel van breedam hat eine vorliebe für skulpturen mit rädern, die sich drehen können, oder auch nicht. Diese arbeit ist dem künstler zufolge ein wagen, „der angefertigt wurde, um die sonne an einen idealen ort zu transportieren und der”, so fügt er hinzu, „gut im middelheimpark angekommen ist”.

Van breedam fertigt auch schränkchen, kollagen und environments an, und stellt dabei objekte in selbst gestaltete räume wie mauern, schaufenster, einen u-bahnhof oder eine bibliothek. Der künstler arbeitet oft mit gefundenen gegenständen, die er vor den auswüchsen der konsumgier der westlichen gesellschaft retten und ihnen eine neue zukunft geben möchte. Van breedam wurde bereits mit einer vielzahl nationaler und internationaler preise ausgezeichnet. Er war mitglied der gruppen g58– hessenhuis in antwerpen und mouvement phases in paris.

Standort

Nummer 17 auf dem grundriss

Beschreibung

  • Sonnenwagen
  • 1974
  • H. 260 cm x b. 187 cm x t. 380 cm
  • Holz, eisen
  • Mit.b.413